St. Benedikt von Nursia   St. Bernhard von Clairvaux

St. Andreas   St. Servatius

Der Bildhauer Laurentius Hardthmann ist der Künstler der Heiligenfiguren aus dem Kloster Derneburg, die heute vor der St. Andreas Kirche in Sottrum stehen: Der heilige Benedikt von Nursia (Gründer des Benediktinerordens), der heilige Bernhard von Clairvaux (geistliche Vater des Zisterzienserordens), der Apostel Andreas (Patron der Klosterkirche) und der heilige Bischof Servatius (Sekundärpatron in Derneburg). Die Sandstein-Standbilder entstanden ca. 1750 und befanden sich ursprünglich auf einem hohen Sockel im Kirchenraum der Klosterkirche.

 

Marienstatue auf dem Wohldenberg

Auf dem Wohldenberg im Garten des eheamligen Gasthauses steht eine Marienstatue aus dem Kloster Derneburg, die ebenfalls Laurentius Hardthmann zuzuordnen ist. Sie stammt aus einer Kreuzigungsgruppe, die früher in Derneburg, dann in Sottrum stand. Im Volksmund hatte sie den Namen „Wegweisermuttergottes“, da sie mit ihrem linken Arm den Berg hinauf zu Burg zeigt.

 

Der Heilige Nepomuk   Engelfigur am Fu des Heiligen Nepomuks

Von Laurentius Hardthmann und seiner Werkstatt stammt auch das Denkmal des hl. Johann von Nepomuk (Brückenheiliger) aus dem Jahre 1748, das an der B1 bei Astenbeck steht. Die kleinen Engelstatuen am Fuß des Denkmals sind 1990 entwendet worden.

 

 Joseph mit Christuskind vor griechischen Tempel

Die Statue vor dem griechischen Tempel auf dem Donnerberg, die Joseph zusammen mit Jesus zeigt, ist in der Nachkriegszeit abhandengekommen. Sie könnte ebenfalls von Laurenthius Hardtmann stammen. Der barocke Sockel der Statue steht heute vor der ehemaligen Brennerei Astenbeck.

 

 

 


Quellen:

Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart
Jahrbuch des Vereins für Heimatkunde im Bistum Hildesheim, 54. Jahrgang, Hildesheim 1986
Darin: Nicolas Strube „Das Schicksal des Zisterzienserklosters Derneburg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“

Reclams Kunstführer über Niedersachsen, 1976, Seite 130

Unser Hildesheimer Land, Beiträge zur Geschichte und Gegenwart, 1973
darin: Ursula Schramek „Der Amtskrug auf dem Wohldenberg“